Zukunft der Schwimmangebote auf Sylt: Inselgemeinden arbeiten gemeinsam an nachhaltiger Lösung

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Redakteur
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Die seit einigen Jahren geschlossene Schwimmhalle in List auf Sylt sorgt weiterhin für öffentliche Diskussionen. Die Inselverwaltung Sylt nimmt die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst und informiert über den aktuellen Stand der insularen Planung.

In allen Inselgemeinden wird Schwimmen als unverzichtbare Fähigkeit angesehen. Kinder und Jugendliche sollen entsprechend verlässliche Möglichkeiten zum Schwimmenlernen haben. Gleichzeitig gilt es dem Vereinssport auf Sylt langfristig tragfähige Rahmenbedingungen zu erhalten.

Gesamtinsulare Sportstättenplanung als Basis

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Inselgemeinden List auf Sylt, Wenningstedt-Braderup, Kampen, Hörnum und der Gemeinde Sylt verfolgen deshalb einen gemeinsamen Ansatz, der die Sportinfrastruktur im Rahmen der gesamtinsularen Sportstättenentwicklungsplanung betrachtet.

Dieses Verfahren wird fachlich von der Inselverwaltung Sylt betreut und durch das Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS) wissenschaftlich begleitet. Ziel ist eine umfassende Bestandsaufnahme aller Sportstätten auf der Insel, von Hallen über Außensportanlagen bis hin zu den Schwimmangeboten. Darauf aufbauend werden Bedarfe für Schul- und Vereinssport ermittelt und wirtschaftlich tragfähige Konzepte entwickelt.

Auch die ehemalige Schwimmhalle in List wird im Rahmen der Analyse bewertet. Hier spielen der bauliche Zustand, die Eigentumsverhältnisse, die Wirtschaftlichkeit einer Sanierung im Vergleich zu einem Neubau sowie funktionale Anforderungen wie die Beckenlänge eine Rolle.

Parallel wird das Sportbecken der Sylter Welle in Westerland betrachtet, das bereits heute für Schul- und Vereinssport genutzt und perspektivisch auf seine Kapazitäten geprüft wird.

Politische Geschlossenheit und Expertise

„Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aller Inselgemeinden ziehen an einem Strang. Unser gemeinsamer Anspruch ist es, für die Insel Sylt eine tragfähige und zukunftsorientierte Lösung im Bereich der Schwimm- und Sportinfrastruktur zu entwickeln. Dafür braucht es eine seriöse Analyse und eine solide Entscheidungsgrundlage. Genau in diesem strukturierten Prozess befinden wir uns derzeit und greifen dabei auf die notwendige fachliche Expertise zurück“, erklärt Florian Korte, Pressesprecher der Inselverwaltung Sylt.

Ausblick auf Ergebnisse und weitere Schritte

Die Ergebnisse der gesamtinsularen Sportstättenentwicklungsplanung werden zum Jahresende erwartet und anschließend als transparente Basis in die politischen Gremien eingebracht.

Die Inselverwaltung Sylt bittet um Verständnis, dass einzelne Aspekte nicht losgelöst vom Gesamtprozess bewertet werden können. Die zukünftige Ausgestaltung der Schwimm- und Sportinfrastruktur auf Sylt wird insular abgestimmt, bedarfsgerecht und nachhaltig erfolgen.

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